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ID: 8 © dNBb® Hauskatze Steckbrief
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Online Literatur
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katzenbilderbuch.de |
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Bezeichnung
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Hauskatze
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Wissenschaftlich
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Felidae
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Herkunft
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unterschiedlich, Katzen gibt es überall auf unserem Planeten, Ausnahmen bilden nur die baumlose Tundra und die Polargebiete. Die Vorgänger unserer Hauskatze wurden in Ägypten bis ca. 1600 v. Chr. aus der Nubischen Falbkatze (felis sylvestris lybica) domestiziert. Nach Europa gelangte die Hauskatze um ca. 800 n. Chr., wo dann einheimische Wildkatzen einkreuzten. Viele Rassen entstanden durch Einkreuzung anderer einheimischer Wildkatzen.
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Ordnung
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Carnivora
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Familie
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Raubtiere
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Gattung
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Kleinkatzen (Felini)
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Sozial
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Einzelgänger mit durchaus sozialen Tendenzen, sehr stark charakterabhängig
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Lebenserwartung
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eine wildlebende Hauskatze erreicht selten ein höheres Alter wie 6 Jahre, eine gut gepflegte und versorgte Hauskatze kann heute leicht über 20 Jahre alt werden
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Geschlechtsmerkmale
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1,0 Kater
0,1 Kätzin
Geschlechtsreife setzt mit ca. 4-6 Monaten (rasseabhängig) ein. Die grazilen Orientalen sind gerne frühreif, während die kräftigeren Vertreter wie z. B. Kartäuser oder Perser oft 8 Monate und länger brauchen, bis sie geschlechtsreif sind. Nicht zur Zucht eingesetzte Tiere sollten unbedingt kastriert werden. Geschlechtsreife Kater markieren ihr Revier mit Urin und geschlechtsreife Kätzinnen können nach unerhörten Rolligkeiten in gesundheitsschädliche Dauerrolligkeit verfallen. Bei Freigängern schaltet der Verstand absolut ab, wenn sie das jeweils andere Geschlecht riechen. Sehr oft werden wandernde Kater oder suchende Kätzinnen überfahren oder Kater ziehen sich unschöne Verletzungen bei Rangkämpfen zu. Auch steigt die Gefahr einer Infizierung an den nach wie vor unheilbaren Katzenkrankheiten FIP, FIV und FeLV, wenn unkastrierte Katzen draußen herumstromern dürfen.
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Gewicht
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siehe allgemein...
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Nahrung
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Katzen sind Beutefresser. Wenn sie die Möglichkeit haben, jagen sie kleine Säugetiere und Vögel und fressen diese komplett. Ihre Nahrung besteht also nicht zu 100% aus Fleisch. Trotzdem macht Fleisch natürlich den Hauptbestandteil der Nahrung aus und man sollte nicht auf den Gedanken verfallen, seine Katze vegetarisch ernähren zu wollen. Davon abgesehen, daß die meisten Katzen vegetarisches Futter ohnehin verschmähen, steigt bei einer solchen Ernährung das Risiko einer Mangelversorgung immens. Auch die viel beworbenen Futterdosen aus dem Supermarkt sind ungeeignet. Liest man das Etikett, sind dort oft nur 4% des Inhaltes genau deklariert. Woraus aber bestehen die restlichen 96%? Im Fachhandel gibt es mittlerweile eine große Auswahl an so genannten "Premium"sorten, die zwar auf den ersten Blick teuer erscheinen (Preis einer 400g-Naßfutterdose liegt bei ca. 1 Euro), auf lange Sicht dem Tier und dem Tierhalter zugute kommen. Die Entscheidung ob Naß- oder Trockenfutter gegeben wird, nimmt einem meist die Katze ab. Allerdings sollte bei kastrierten Katern darauf geachtet werden, dass sie genügend Wasser trinken. Das beugt Harnröhrenentzündungen und Kristallbildungen in der Blase vor.
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Lebensraum
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Wo ein Mensch lebt, hat auch eine Katze Platz. Eine Faustregel gibt es nicht, man sollte sich am Temperament des Tieres orientieren. Eine lebhafte orientalische Katze wird in einer 30qm-Einzimmerwohnung vermutlich nicht ganz so glücklich werden wie ein eher bequemer Perser. Bei mehreren Katzen kann man sich danach richten, daß pro Katze ein Zimmer zur Verfügung stehen sollte, damit die Tiere sich bei Bedarf aus dem Weg gehen können und ein kleines, eigenes Revierchen" abstecken können. Auch braucht es für eine Katze gar nicht viel an Einrichtungsgegenständen. Es reicht ein großes Katzenklo an einem ruhigen Ort, ein paar Näpfe für Futter und Wasser und ein stabiler Kratzbaum mit Möglichkeiten zum Krallenschärfen. Geschlafen wird sowieso da, wo es am bequemsten ist - im Bett des Menschen.
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Haustier
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Früher ging man davon aus, daß Katzen Einzelgänger sind und hielt sie vorwiegend alleine. Heute geht man immer mehr dazu über, auch Katzen zu mehreren zu halten. Da sich die äußeren Gegebenheiten in den letzten 100 Jahren massiv geändert haben, ist es heute nicht mehr überall machbar, einer Katze freien Auslauf zu gewähren. Gerade reine Wohnungskatzen mit berufstätigen Haltern sind ausgeglichener, wenn sie einen oder mehrere Artgenossen als Gesellschaft haben.
Kinder: Katzen sind sehr gut für Kinder ab dem Schulalter geeignet. Im Gegensatz zu vielen anderen, "gängigen" Haustieren, die für Kinder angeschafft werden, kann sich eine Katze unmissverständlich Respekt verschaffen. Ihre demonstrativ gezeigte Unabhängigkeit vom Menschen erhöht die Faszination, mit so einem Tier gut Freund zu werden.
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allgemeines
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Katzen sind im Normalfall pflegeleichte Haustiere mit einem eigenen Kopf. Es heißt nicht umsonst: "Hunde haben ein Herrchen, Katzen haben Personal" Impfungen: Jungkatzen sollten unbedingt gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft werden, Auffrischungsimpfung zum Erreichen der Grundimmunität nach einem Jahr. Die Sehrumhersteller empfehlen danach eine jährliche Auffrischung. Einer Impfung gegen FeLV ("Leukose") sollte immer ein Bluttest vorausgehen. Die Impfung gegen FIP ist umstritten. In Tollwutgebieten ist v. a. bei Freigängern eine Impfung zu empfehlen, auch hier empfehlen die Sehrumhersteller eine jährliche Auffrischung.
Unzählige Farbschläge, in allen möglichen Kombinationen. Achtung - weiße Katzen mit blauen Augen können aufgrund eines Gendefekts taub sein. Tiere mit dieser Färbung müssen vor einem evt. Zuchteinsatz unbedingt tierärztlich untersucht werden.
unterschiedlich und rasseabhängig, kann von 2.5kg bis 15kg reichen. Kater sind meist etwas größer und schwerer wie Kätzinnen
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18.05.2004, Nera
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